Programm 2024-02-16T14:12:57+00:00

Programm

40 + 4 Jahre Jazzklub Altenburg

D0. 14.03.2024 // 20 Uhr // KLEINE HELDEN #9 feat. ANTONIA HAUSMANN // Paul-Gustavus-Haus Altenburg

Mit Antonia Hausmann ist hier eine Posaunistin auf den Plan getreten, die dieses Fach auf ganz eigene Weise zu bereichern weiß: Sie hat eine melodische Intuition, mit der sie das Publikum einlädt, eigene Assoziationen zu finden und diesen zu folgen. Es sind die großen Bögen, der warme Sound und ihre leidenschaftliche Hingabe an das Instrument, die ihr Spiel auszeichnen.

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D0. 18.04.2024 // 20 Uhr // MATTHIAS BERGMANN QUARTETT // Paul-Gustavus-Haus Altenburg

Das Bergmann Projekt ist eine Band um einen der populärsten Jazztrompetern/Flügelhornspielern Europas. Matthias Bergmann konzertierte mit unzähligen Größen des Jazz und der Popmusik wie z.B. David Liebman, Roger Cicero oder Nils Wogram. Die Liste seiner Mitwirkungen an Bigbands und spanndenden Bandprojekten ist ebenso endlos, so ist er zB seit vielen Jahren festes Mitglied der Peter Herbolzheimer Rhythm Combination and Brass und dem Cologne Contemporary Jazzorchester, CCJO. Darüber hinaus schreibt und spielt er für und mit eigenen Besetzungen, produziert CDs und konzertiert um den ganzen Erdball. Der Gegenpart im Bergmann Projekt ist Werner Neumann, beide spielen seit über 20 Jahren in verschiedenen Besetzungen zusammen. Ebenso umtriebig wie vielseitig spielt WN mit Helden der Szene wie z.B. Richie Beirach, Mel Collins (King Crimson) oder aktuell Katharina Franck (Rainbirds). Die Rhythmsection besteht aus zwei jungen Künstler, gleichsam kurz vor dem Durchbruch stehend: Luca Genze und Hermann Spannenberger.

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Sa. 27.04.2024 // 20 Uhr // PLURISM // Casino Altenburg am Roßplan

Südafrika trifft auf Jazz! Der Schlagzeuger Dominic Egli hat den Bassisten Raffaele Bossard, den Trompeter Feya Faku und die herausragenden Saxophonisten der jungen Generation Südafrikas, Mthunzi Mvubu und Sisonke Xonti, um sich geschart. Ihr stimmiger Sound vereint Einflüsse verschiedener Traditionen und individuelle Statements. Das von der Presse hoch gelobte neue Album «Azania in Mind» zeichnet sich durch raue Sinnlichkeit, Gelassenheit und erdige Verspieltheit aus.

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Fr. 03.05.2024 // 20 Uhr // KLEINE HELDEN #10 feat. KATHARINA FRANCK // Paul-Gustavus-Haus Altenburg

In unserer Konzert- und Gesprächsreihe KLEINE HELDEN lädt Werner Neumann dieses Mal die Sängerin, Songwriter und Autorin von gesprochenen Popsongs Katharina Franck ein, mit ihm Lieblingssongs zu spielen und Anekdoten aus dem Leben in gemütlicher Atmosphäre zu erzählen.

Die 1963 in Düsseldorf geborene Musikerin, wuchs in Portugal und Brasilien auf. Die Autodidaktin hat sich, auf der Grundlage von Akkorden von bekannten Folk-, Pop-,  Rock- und Titelsongs beliebter brasilianischer Telenovelas, im Laufe der Jahrzehnte ein eigenes Repertoire erspielt, hat unzählige Texte geschrieben und ist auch als Interpretin für andere Songwriter in Erscheinung getreten. Ihr Song “Blueprint”, den sie mit ihrer in 1986 gegründeten Band RAINBIRDS bekannt gemacht hat, feiert in 2023 sein 35. Radiojubiläum.
In Altenburg trifft Katharin Franck auf den Gastgeber des Abends, den Gitarristen Werner Neumann. Er ist 1964 in Duisburg geboren, hat Musikwissenschaften und Jazzgitarre in Köln und in Arnheim in den Niederlanden studiert und hält derzeit eine Professur an der HMT Leipzig inne. Er unterhält mindesten drei Bands mit eigenen Kompositionen in unterschiedlichen Stilen, darunter WENET, Drei Vom Rhein und MEAN und spielt mit Julia Hülsmann, Wolfgang Schmids Next Kick, Little Sister, Jocelyn B. Smith, Wolf Maahn und Zöllner (u.v.a).

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Mi. 08.05.2024 // 20 Uhr // HENRIK FREISCHLADER BAND // Weindepot Priem Altenburg

Er ist das deutsche Aushängeschild, wenn es um authentisch gespielten und von Herzen kommenden Blues geht. Henrik Freischlader ist hierzulande schon lange kein Geheimtipp mehr und hat sich durch unzählige Tourneen und viele Festival-Auftritte an die Spitze der nationalen und internationalen Bluesszene emporgearbeitet. Dabei ist er gar nicht mal unbedingt nur auf das Prädikat „Blues“ geprägt, sondern kann auch leichtfüßig abseitige Pfade betreten, wenn er beispielsweise gemeinsam mit Helge Schneider auf der Bühne steht. 1982 in Köln geboren, entdeckte Freischlader schon früh seine Liebe zur Musik und brachte sich selber Gitarre, Schlagzeug und Bass bei. Der große Durchbruch gelang dem Multiinstrumentalisten dann im Jahr 2004 mit seinem Debütalbum „The Blues“. Der Kölner ließ sich in seiner Jugend von Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix, BB King und Gary Moore inspirieren und begeistert seitdem durch sein hoch-virtuoses Gitarrenspiel sowie seine raue und markante Stimme. Der Name Freischlader ist heute schon ein Markenzeichen und steht für virtuosen Bluesrock mit einer großen Portion Groove, für große Spielfreude und für atemberaubende Improvisationen.

In der Szene gilt Freischlader als ausdrucksstarker Sänger und Gitarrist der Extraklasse, der den Blues nicht nur einfach so herunterspielt, sondern der ihn mit jeder Faser seines Körpers auch lebt und auslebt. Das erklärt dann auch, dass seine Auftritte stets ohne überflüssige Schnörkeleien authentisch und innovativ über die Bühne gehen. Ehrliche Rockmusik von einem Musiker, dessen Gitarre immer knallhart und dennoch jederzeit sauber gespielt wird und dessen Stimme rau und emotional die Zuhörer anspricht.

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Fr. 12.07.2024 // 20 Uhr // STEPHAN-MAX WIRTH EXPERIENCE // Kulturhof Kleinmecka

Nach Abschluss seines Studiums an der HdK Arnheim (NL) gründete Stephan-Max Wirth bereits 1992 sein erstes eigenes Ensemble. Was zunächst als Trio begann etablierte sich über die Jahre als Quartett in einer festen Besetzung und ist heute als die „Stephan-Max Wirth Experience“ in Deutschland und Europa unterwegs. Immer wieder spürt der Saxophonist mit sehr unterschiedlichen Projekten ungewöhnliche Klänge auf und arbeitet mit genreübergreifenden Kunstrichtungen zusammen. So verschmolz er bereits 1997 mit dem Programm „Mythos“ deutsche Chansons mit Jazzmusik, kombinierte seine Musik mit Obertongesang („Illumination“ 2004) oder vereint Jazz-, Film- und Tanz zu dem 2006 beim Berliner Jazzfest uraufgeführten Projekt „DADA Republic!“. Aus seiner CD- Hommage an Alice Coltrane „multiple pulse“ (2009) heraus entwickelte sich für ihn dann ein weiterer Karrieresprung als Komponist. Produktiver und konsequenter denn je setzt er heute seine eigenen Werke um und produziert Konzeptalben, wie „The Inner Draft“ (2014) oder Calling Europe“ (2017). Dahinter verbirgt sich auch eine intensive Bindung an seine Mitmusiker, denen er so manche Komposition auf den Leib schneidert und die seine Musik in spannende Liveacts verwandeln. Stephan-Max Wirth erhielt für seine Arbeit und seine CD‘s zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Er spielte u.a. mit Jens Winther, Julia Hülsmann, Eric Schäfer oder Ack van Rooyen.

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