Programm 2022-11-24T16:43:00+00:00

Programm

40 + 2 Jahre Jazzklub Altenburg

Fr. 09.12.2022 // 20 Uhr // Mirna Bogdanovic Group // Paul-Gustavus-Haus Altenburg

Die Jazz-Sängerin/Songwriterin Mirna Bogdanović kombiniert Gesang und Instrumental, Individuum und Kollektiv, Echtzeit und Postproduktion, Wahrnehmung und Realität: alles präsentiert in ihrem kürzlich veröffentlichten Debütalbum „Confrontation“ (Klaeng Records). Das Album wurde kürzlich mit dem Deutschen Jazzpreis als „Debütalbum des Jahres“ ausgezeichnet und steht auf der Bestenliste von der Deutschen Schallplattenkritik. Im Moment bereitet sie die Veröffentlichung ihres zweiten Studioalbums vor, das im Mai 2023 erscheinen wird.

Bogdanović stammt aus Slowenien/ Bosnien und lebt heute in Berlin. Sie ist Downbeat-Preisträgerin, ehemaliges Mitglied des Bundesjazzorchesters, ehemalige Stipendiatin der Universität der Künste/ Berlin, Musikfonds und des slowenischen Kulturministeriums und aktuelle Stipendiatin des Berliner Senats. Als aktives Mitglied der Berliner Jazzszene hat sie mit zahlreichen internationalen Musiker*innen im In- und Ausland zusammengearbeitet.

„Nicht allzu viele Sängerinnen bringen die Kraft auf, sich in ihrer eigenen Musik vom vokalen Standpunkt unabhängig zu machen. Mirna Bogdanović gelingt diese Quadratur des Kreises, indem sie wie ein Pianist, ein Gitarrist, ein Saxofonist oder ein Produzent denkt.“ -Wolf Kampmann

Die junge Sängerin und Komponistin MIRNA BOGDANOVIC verzaubert uns auf „Confrontation“ mit einem der schönsten und besten Alben dieses Jahres, das Jazz, Pop, Electronics, Klassik, Experimentierlust und rundum verspielte Musizierkunst in sich vereint. Ein unglaubliches Debüt! – Thoralf Koß

„Die Sängerin und Komponistin Mirna Bogdanović ist inzwischen schon seit einigen Jahren stark präsent in der europäischen Jazzszene. Ihr sinnlicher Ton, ihre ausdrucksstarke Phrasierung und ihre außerordentliche Musikalität machen sie zu einer stark gefragten Sängerin innerhalb der etablierten Szene. Da sie sich mit allen Gangarten der Musik vertraut fühlt, garantiert Mirna Bogdanović ihren Zuhörer*innen zu schmeicheln.“ – Greg Cohen

Mirna wird von einer Gruppe von Musikern begleitet, die allesamt starke Einzelstimmen in der deutschen und internationalen Jazzszene sind. Peter Meyer an der Gitarre, Povel Widestrand an Piano und Synthesizer, Phil Donkin am Bass und Philip Dornbusch an den Drums.

Besetzung:

Mirna Bogdanović – Vocals, Effekte, Ukulele

Peter Meyer – Gitarre

Povel Widestrand – Piano, Synthesizer

Phil Donkin – Bass

Philip Dornbusch – Schlagzeug

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Fr. 20.01.2023 // 20 Uhr // wenet // Paul-Gustavus-Haus Altenburg

Große Meister wie Wes Montgomery, John Abercrombie oder John McLaughlin liebten ihre Orgeltrios und setzten Maßstäbe für diese Formation. Die Band um den Leipziger Gitarristen Werner Neumann verbindet diese Tradition mit zeitgenössischem Jazzrock,
R&B und Soul. Mit Steffen Greisiger an der Orgel und Tom Friedrich an den Drums fanden sich zwei grandiose Mitspieler für dieses Projekt. WENET feiert den Stilbruch zwischen Jazz, Rock, Soul, Blues und Gospel. Es verbeugt sich gleichsam vor den Songs und zelebriert den heiligen Moment im Jazz: die Improvisation, das Zusammenspiel, die Kommunikation zwischen den Musikern und zwischen Band und Publikum. Die Debut-CD Neue Heimat erschien im März 2021 bei Lakeland Records.

Harald Rehmann sagte in der Sendung „Jazzfacts“ im Deutschlandfunk: „Der Gitarrist Werner Neumann hat sich mittlerweile als einer der ausgereiftesten Virtuosen der europäischen Musikszene profiliert. Dabei ist gerade die stilistische Vielgleisigkeit Neumanns verblüffend. Gegen jeglichen Purismus ist er gleichermaßen im Jazz, in der Fusionmusic und im Rock, auch härterer Gangarten zu Hause … Gerade auf der Bühne kommen die verborgenen musikalischen Wurzeln Werner Neumanns deutlich zum Vorschein, wenn er beispielsweise mit übersteuerten Soundgewittern eines Jimi Hendrix durch die gemäßigte Jazzlandschaft fegt. Solche überraschenden Sprünge und Gegensätze im stilistischen Konzept, die jedoch nie unangebracht, sondern im Gegenteil, äußerst erfrischend wirken, sind Bestandteil des individuellen Stils des Gitarristen, der sich durch eine geschickte, gelungene Verflechtung von Rock und Jazz Herkunftslinien mit den Jahren herausformen konnte.“

Und sein Kollege Dr. Ulrich Steinmetzger ergänzte: „Ihre Musik macht Spaß, fusioniert Tradition und Aufbruch, Amerika und Europa, Jazz und Rock, bleibt bei sich, wenn sie voller Finten ihre Fährten legt und ein Stück aus dem anderen hervorgehen lässt. Das ergibt ein facettenreiches Album wie aus einem Guss, schwelgerisch und losgehend, verträumt und attackenreich, diszipliniert und spontan, traditionell und modern, subtil und kompakt. Das zitiert Radiohead und Strawinsky, Volkslied und Lagerfeuergitarre und lässt Jon Lord, Billy Preston und Jimmy Smith aufscheinen.“

Besetzung:

Werner Neumann – Gitarre

Steffen Greisiger – Orgel, Synthesizer

Tom Friedrich – Schlagzeug

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