Programm 2021-06-17T09:35:30+00:00

Programm

40 + 1 Jahre Jazzklub Altenburg

Sa. 10.07.2021 – 20 Uhr – EVÎN – Paul-Gustavus-Haus Altenburg

Zwischen Soul, R&B, Hip-Hop und ihren orientalischen Wurzeln erschafft EVÎN ihren ganz eigenen Style. Die junge Künstlerin, aufgewachsen in einer politischen Familie, schreibt Lyrics mit Message über Themen wie Vertrauen und Selbstzweifel und ist sich der kraftgebenden Fähigkeit von Musik bewusst. Viby, tief, dunkel, aber dennoch hoffnungsvoll umrahmt Evîn die Songs mit ihrer souligen Stimme und zeigt, dass sie nicht nur als Sängerin sondern auch als Producerin überzeugen kann.

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Fr. 30.07.2021 – 20 Uhr – ONOM AGEMO AND THE DISCO JUMPERS – Weindepot Priem

Aus sprudelndem Analog-Geblubber erhebt sich eine stoische Bassline.  Über einen polyrhythmischen Uhrwerk-Groove spielen sich  Saxophon und  Casio-Keyboard  in Extase. Eine energiegeladene Sängerin zelebriert eine hymnische Ode an die Geduld. Trance-Jazzwäre womöglich ein passende Genre-Bezeichnung für  „Onom Agemo and the Disco Jumpers“,  dem Quintett um den rastlosen Berliner Saxophonisten Johannes Schleiermacher.

Inspirieren ließen sie sich von Can, William Onyabor, Pharoah Sanders, nordafrikanischen Trance-Kulten sowie früher elektronischer Musik und veröffentlichten seit ihrer Gründung im Jahr 2013 3 Alben und diverse Singles, gaben Konzerte in Clubs und auf Festivals quer über den Kontinent und hegten über diesen hinaus einen regen interkulturellen  Austausch mit außereuropäischen Musikern wie dem Ismael Orchestra, einem Issawa-Trance Ensemble aus Meknes, Ahmed Ag Kaedy, einem Tamaschek-Gitarristen und Sänger aus Nordmali und Asmâa Hamzaoui, Khalid Sansi und Khalil Mounji, 3 Gnawas aus Casablanca.
Das aktuelle Album „Magic Polaroid“ präsentiert die Zusammenarbeit  mit der dänisch-mozambikanischen Sängerin Natalie Greffel.   In ihren Texten behandelt sie  soziale Themen wie den Mut zu authentischer Individualität im konformen Gegenwind der Gesellschaft und fügt die semantische Ebene mantrenartig in die kreisenden Grooves der Band ein. Wörter werden zu Klang.
Onom Agemo lädt zum Zuhören und Eintauchen ein, zeigt aber auch, wie der Kopf in einem schimmernden Raumschiff reisen kann während sich beide Beine auf der Tanzfläche drehen.

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Fr. 20.08.2021 – 20 Uhr – HENRIK FREISCHLADER BAND – MISSING PIECES TOUR 2021 – Weindepot Priem

Mit einem vielversprechenden neuen Studio-Album geht die Henrik Freischlader Band im Herbst 2021 auf Tour und freut sich darauf, überall dort zu spielen, wo handgemachte Musik noch gefragt ist. Abseits jeglicher Inszenierungen und Showelemente darf sich das Publikum auf eine Band freuen, die jeden Abend musikalisch neu und anders gestalten kann, und die Tradition des Blues durch die Flexibilität jedes Einzelnen sensibel in die heutige Zeit überführt.

Henrik Freischlader hat sich in den vergangenen 15 Jahren seinen Platz in der Bluesszene erspielt. Mit 10 Studio- und 6 Livealben, gemeinsamen Auftritten mit BB King, Gary Moore, Peter Green und Johnny Winter, sowie unzähligen Konzerten in kleinen und großen Clubs, hat sich der Autodidakt seinem Publikum vorgestellt und freut sich heute über eine treue Fangemeinde.

Moritz Meinschäfer (Schlagzeug), Armin Alic (Bass), Roman Babik (Hammond Orgel) und Marco Zügner (Saxophon) komplettieren seit zwei Jahren eine Band, die sich auch abseits der Bühne als eine Gemeinschaft versteht. Die Freude am Zusammenspiel, der Spaß an Dynamik und Improvisation und ganz besonders die Liebe zum kleinsten Detail zeichnen die fünf Musiker aus. Die rockige Ausrichtung früherer Tage trifft auf moderne und mitreißende Grooves und leidenschaftliche Soloeinlagen der einzelnen Musiker.

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Fr. 15.10.2021 – 20 Uhr – KUHN FU – tba

Chain the Snake ist das mittlerweile dritte Album von KUHN FU. Die Band hat sich stilistisch deutlich verändert, findet ihr kreative Kopf, Christian Kühn, der das akustische Erscheinungsbild des Ensembles als „Paranoide-Prog-Punk-Jazz-Performance“ bezeichnet. Die Arbeiten am Vorgängeralbum Kuhnspiracy hatten beim ihm eine „post-romantische Jazz/Rock-Störung“ verursacht, ein Zustand, der selbst unter renommierten Psychiatern unbekannt ist. „Das Romantische drückt sich durch eine ungestillte Sehnsucht aus, die zwar immer noch vorhanden ist, aber momentan vom Punk – der darauf keinerlei Rücksicht nimmt – verdrängt wird“, erklärt Kühn.

KUHN FU wird wahlweise als irre, verrückt oder schaurig beschrieben. Die Band besteht aus Christian Kühn (Deutschland, Gitarre), Esat Ekincioglu (Türkei, Kontrabass), Ziv Taubenfeld (Israel, Klarinette) und George Hadow (England, Schlagzeug).

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Fr. 12.11.2021 – 20 Uhr – DARRIFOURCQ HERMIA CECCALDI  – tba

Drummer Sylvain Darrifourcq erzeugt hermetische, packende Sound Landschaften mit seinem Instrumentarium bestehend aus Schlagzeug und diversen umfunktionierten Klangobjekten, Cellist Valentin Ceccaldi fängt sie auf, spielt damit und baut eine melodische, harmonische und perkussive zweite Dimension und Saxophonist Manuel Hermia führt das Ganze zu einer lyrischen, dreidimensionalen Einheit zusammen. Präzision, Intensität und wilde Energie auf der Basis von Polyrhythmen schaukeln sich langsam hoch zu einem kathartischen Ausbruch. Einem Konzert von Darrifourcq/Hermia/Ceccaldi zu folgen ist deshalb auch für die Zuhörer ein Prozess: Vom ersten Moment an verfolgt man gebannt der Entwicklung auf der Bühne, möchte sich an Momenten festkrallen, Soli
hinauszögern und die Pausen auskosten um für den nächsten Ausbruch gewappnet zu sein. Es ist wie einer Wagner-Oper zu folgen, jedes Schneuzen im Konzertsaal wirkt fehl am Platz bis die Geschichte fertig erzählt ist. Man kennt das Gefühl: Die Erleichterung dass alles zu einem logischen Ganzen zusammengefunden hat, direkt gefolgt von der Enttäuschung, dass das Abenteuer vorbei ist.

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Sa. 04.12.2021 – 20 Uhr – DUO STIEHLER & LUCACIU  – tba

Hinter jedem Ton ein Wort, hinter jedem Song eine Geschichte.

Duo Stiehler/Lucaciu erzählen sie, diese kleinen Geschichten des Alltags, die auf dem Gehsteig liegen und darauf warten, entdeckt zu werden – mehr mit dem Instrument, als mit dem Mund. Denn Deine Fantasie sind ihre Texte. Es sind die großen Melodien der kleinen, verrückten Dinge – Klanggeschichten, erzählt von den Instrumenten des Duos. Instrumentaler Pop zwischen dem Mut zum Augenschließen und Tobsucht im Sitzen!

Duo Stiehler/Lucaciu stehen für instrumentalen Pop, entwachsen aus einer klassischen Musikausbildung, geformt von einem gemeinsamen Jazz- Studium in Leipzig, inspiriert vom musikalischen Austausch mit zahlreichen Freunden und Größen der deutschen Musikszene. (Clueso, Annett Louisan, Max Prosa, Amanda, Günther „Baby“ Sommer)

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