Programm 2022-05-12T11:51:08+00:00

Programm

40 + 1 Jahre Jazzklub Altenburg

Do. 19.05.2022 // 20 Uhr // Film „Die Partitur des Krieges“ // Paul-Gustavus-Haus Altenburg

Leider aktueller denn je und gerade deshalb ist es so wichtig, diesen Film zu zeigen!

Im Frühjahr 2015 bereisten der Dokumentarfilmregisseur Tom Franke, der Autor Armin Siebert, der Tontechniker Karsten Gläser und der Musiker Mark Chaet die Ostukraine. Der Geiger und Komponist Mark Chaet lebt heute in Berlin. Vor über 20 Jahren verließ er seine Heimat – die Ostukraine. Vor dem Hintergrund des Krieges kehrt er erstmals zurück.

Entstanden ist ein einfühlsamer Dokumentarfilm, der sich auf die biografischen Wurzeln Mark Chaets begibt. Geboren wurde der Musiker in Kramatorsk, auf der ukrainischen Seite des Konfliktgebietes. Auf der anderen Seite, in Donezk, studierte er am Konservatorium Violine. In intensiven Gesprächen mit Verwandten und Freunden erlebt Mark Chaet den Lebensalltag der Menschen in einem Bürgerkrieg – mitten in Europa. Der Dokumentarfilm „Die Partitur des Krieges – Leben zwischen den Fronten“ nimmt den Zuschauer mit auf diese Reise in die Ostukraine – in die Vergangenheit Mark Chaets. Jenseits politischer Statements und medialer Verkürzung zeigt der Film Ambivalenzen auf und vermeidet einfache Antworten. Im Zentrum stehen die Menschen mit ihren unterschiedlichen Meinungen, Hoffnungen und Ängsten. Und dies vor dem Hintergrund kultureller Lebenswirklichkeit auf beiden Seiten der Front.

Die kontroversen Reaktionen zeigen, dass der Film zur Diskussion auffordert. Der Protagonist Mark Chaet und der Regisseur Tom Franke stellen sich gern im Anschluss einer Filmvorführung den Fragen des Publikums.

Homepage von Mark Chaet

Homepage von Tom Franke / Armadafilm

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Mi. 25.05.2022 // 20 Uhr // EAST BLUES EXPERIENCE // Weindepot Priem

2014 setzte EAST BLUES EXPERIENCE mit der EP „Der Tag“ das Achtungszeichen für ein Comeback und es sollte ein voller Erfolg werden. Heute kann das als Aufwärmphase für den nächsten großen Sprung der Berliner Band gedeutet werden, denn im Oktober 2019 präsentierte EAST BLUES EXPERIENCE das neue Album „Make It Better“.

Nach wie vor souverän, aber in einer spürbar neuen Qualität, spinnt die Band ihren roten Faden zwischen den Genres, von denen ihre Musik inspiriert ist. EAST BLUES EXPERIENCE geht locker als amerikanischer Kulturimport durch, bekennt sich aber auch auf diesem Album mit authentischen Coverversionen zweier deutschsprachiger Songs zu ihrer Herkunft.

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So. 19.06.2022 // 15 Uhr // Tango Transit // Burg Posterstein

Als Martin Wagner (Akkordeon), Hanns Höhn (Kontrabass) und Andreas Neubauer (Schlagzeug) 2008 ihrem Trio den Namen Tango Transit gaben, war ihr Tango schon längst im Transit. Die versierten wie virtuosen Instrumentalisten widmen sich in ihrem neuen Programm Volksliedern, und nennen es – eine feine Ironie – „German Songbook“. Zum einen, weil sie zu dem Typus Jazzmusiker gehören, die ihr Selbstverständnis nicht einzig auf dem genetischen Material der Standards des „Great American Songbooks“ aufbauen, zum anderen, weil sie „Das Wandern ist des Müllers Lust“, „He Ho, spann den Wagen an“ oder „Ein Jäger aus Kurpfalz“ in ihren eigenen Kontext stellen und kosmopolitisch umsetzen.

Die Geschichten, die die Lieder erzählen, funktionieren auch ohne Texte. Auch weil die Instrumente oft Worte ersetzen und Szenen illustrieren. Das Schlagzeug setzt die Kraft und Energie von Mühlrad und Mühlstein um. Die Flageoletts des Basses lassen die Glocken in „Bruder Jakob“ läuten, der alles andere als idyllische MotorsägenBass konterkariert „Bunt sind schon die Wälder“. „Es spielt nicht unbedingt eine Rolle, ob Martin Akkordeon oder E-Gitarre spielt – wir rocken einfach“, meldet sich Bassist Hanns Höhn zu Wort.

Damit verweist er nicht nur auf die Energie, mit der die drei ihre Musik auf die Bühne bringen, sondern auch darauf, dass sie das Handzuginstrument von jeglichen stilistischen Grenzen befreien. Drei höchst unterschiedliche Charaktere bringen ihren diversen
musikalischen Erfahrungsschatz ein und verschmelzen ihn zu einer unwiderstehlichen Einheit.

Die euphorischen Reaktionen des Publikums bei bislang mehr als 500 Konzerten belegen: was Tango Transit spielt, ist für sie neu, frisch, frei von Konventionen und verweigert sich allen Schubladen. Oder, wie man in den Konzertkritiken nachlesen kann: „Die Musik des Trios ist Teufelswerk im positiven Sinn und an Virtuosität kaum zu überbieten. Atemberaubende Geschwindigkeit, rhythmische Exaktheit und instrumentale Beherrschung in Perfektion bieten den Zuhörern ein einmaliges Konzerterlebnis – Gänsehautfeeling inclusive.“

Besetzung:

Martin Wagner – Akkordeon
Hanns Höhn – Kontrabass
Andreas Neubauer – Schlagzeug

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Sa. 24.06.2022 // 20 Uhr // Magnetic Ghost Orchestra // tba

Large Ensemble Jazz-Avant-Pop aus Berlin

Das „Magnetic Ghost Orchestra“ ist eine Besetzung aus 16 MusikerInnen, die überwiegend in der Berliner Jazz-Szene verortet sind.
Komponist und Gitarrist Moritz Sembritzki konzipiert eine Musik, in der sich Einflüsse aus Jazz, Avantpop und Elektroakustik zu einem selbstverständlichen Sound verbinden.

Das Orchestra besteht aus zwei Sängerinnen, die sowohl im Jazz, als auch in der Klassik zu Hause sind; zwei Schlagzeugern, deren Grooves sich gegenseitig hochschaukeln; Gitarre, Bass und Synthesizer, die detailverliebte harmonische Texturen erzeugen und einem 10-köpfigen Bläsersatz, der große Akkorde und virtuosen Linien beiträgt.

„Die Musik macht auch ein bisschen süchtig. Man möchte aus diesen Träumen gar nicht so schnell erwachen.“ meint Rainer Bratfisch von der Fachzeitschrift Jazzpodium.

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Fr. 29.07.2022 // 20 Uhr // Hamburg Blues Band // Weindepot Priem

40 Jahre St. Pauli Blues! Seit 4 Jahrzehnten touren vier Typen durch überfüllte Clubs, die mit zum Besten gehören, was die europäische Bluesszene zu bieten hat. Die Hamburg Blues Band steht für intensiven, clever arrangierten und live umwerfenden Roots Blues der regelmäßig Puristen ins mentale Wanken bringt. Denn die die Truppe um den oft mit Joe Cocker verglichenen Sänger Gert Lange, vermengt brettharten Gitarren-Bluesrock so spielfreudig wie traditionsbewusst mit Soul, Psychedelic, Rhythm & Blues, Boogie & sogar Ausflüge in Jazz Gefilde.

1982 gründeten der Hamburger Sänger & der englische Saxophonist Dick Heckstall-Smith im legendären Hamburger „Onkel Pö“ spontan nach einer Mitternachts Session die Hamburg Band Band. „Dick Heckstall-Smith war unser Schlüssel zur britischen Bluesszene, unsere Brit-Blues-Connection“. „Er war für uns das, was Alexis Korner für die Stones & viele andere war.“ so Lange heute. So verwundert es nicht, das die Band über die Jahre dann auch mit den Stars der Szene auf Tour war: Jack Bruce, Chris Farlowe, Mike Harrison, Arthur Brown, Maggie Bell und Gitarrenheroen wie Clem Clempson & Miller Anderson zu Bandmitgliedern wurden. „Wir hatten darüber hinaus das grosse Glück, dass Dick Heckstall-Smith vor seinem Tod uns noch mit der Texter-Legende Pete Brown (Cream) zusammen brachte, der bis heute unsere Texte schreibt & auch ein weiterer gern gesehener Gast auf unseren Tourneen ist“.

Hamburgs renommierter Blues/Rock Shouter Gert Lange, Stimme diverse Werbespots (u.a. Carlsberg Bier) sowie dem Titelsong des mit dem deutschen Filmpreises in Gold ausgezeichneten Roadmovies “Burning Life“ und die famose Rhythmustruppe, Bassist Reggie Worthy (Ike & Tina Turner, Eric Burdon, Stoppok) & Trommler Eddie Filipp (Inga Rumpf, Sweet, Clem Clempson Band), eine verschworene Bande, die mit einer konsequenter Durchschlagskraft arbeitet, ergänzt durch ihre Fähigkeit, Dynamik auf Abruf zu steuern und mit perfektem Harmoniegesang zu würzen. Unter dem Motto „Friends For A LIVEtime VOL.II“ ist die Hamburg Blues Band mit Freunden & Weggefährten auf grosser Tour.

Namen wie Jimi Hendrix, Muddy Waters, Eric Clapton, Jeff Beck, Johnny Winter, Rory Gallagher oder auch Pete Townsend fallen, wenn von dem erst 26 Jahre alten Krissy Matthews die Rede ist. Sie alle sollen Pate für den Gitarren-Stil des jungen Ausnahme Gitarristen gestanden haben und in der Tat ist das Spiel von Matthews alles andere als eindimensional. Mal klingt er frisch und rau, dann wieder schräg und wild. Schon als Dreijähriger stand er zum ersten Mal auf der Bühne, im Alter von acht Jahren bekam er seine erste Gitarre und als Elfjähriger wurde er vom Blues erfasst. Ein Jahr später traf er John Mayall bei einem Auftritt in Norwegen, und der Gottvater des weißen Blues zögerte nicht lange und nahm den Zwölfjährigen mit auf die Bühne. Musikerkollegen, Kritiker sowie Presse sind voll des Lobes; „This guy is the real deal“ (Beth Hart), „Oh boy, this kid can play“ (Hubert Sumlin.)

Auch nach 40 Jahren ist die Hamburg Blues Band immer wieder für Überraschungen gut & präsentiert ihren ganz eigenen Sound fernab jeglicher Klischees. Auf der „Friends For A LIVtime VOL.l II“ Tour erwartet das Publikum ein musikalisches Feuerwerk mit echten Typen und Originals.

Homepage der Hamburg Blues Band

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Fr. 19.08.2022 // 20 Uhr // Henrik Freischlader Band // Weindepot Priem

Mit neuer Band und einem neuen Studio Album möchte Henrik Freischlader auf die Bühnen der Clubs und Festivals zurückkehren. Die Fans können sich auf intensive Konzerte freuen, bei denen musikalisch aufgeholt wird, was in den letzten Jahren vermisst wurde. Es wird wieder rockiger und natürlich auch etwas lauter als im Internet. Das klassische Bluesrock-Quartett bilden Schlagzeug, Bass, Hammond Orgel, Gitarre & Gesang und es darf sich auf alte Bekannte gefreut werden. Neben den neuen Songs, dürfen sich nach einer so langen Pause außerdem Lieblingsstücke gewünscht werden.

Besetzung:

Henrik Freischlader – Gesang & Gitarre

Hardy Fischötter – Schlagzeug

Armin Alic – Bass

Moritz Fuhrhop – Hammond Orgel

Homepage der Henrik Freischlader Band

Henrik Freischlader Band bei Youtube