Programm 2018-01-23T10:03:03+00:00

Programm

17.02.2018 – 20 Uhr – Duo-Konzert mit Günter „Baby“ Sommer und Antonio Lucaciu – Lindenau-Museum, Gabelentzstraße 5, 04600 Altenburg

Der in Dresden geborene Schlagzeuger und Perkussionist Günter „Baby“ Sommer, u. a bekannt durch Auftritte mit vielen europäischen Avantgardisten des freien Jazz und ehemaliger Professor an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden, lädt den Saxofonisten Antonio Lucaciu ein. Antonio Lucaciu (*1987 in Plauen) erhielt ab dem 13. Lebensjahr Saxofonunterricht. Von 2002 bis 2005 war er Mitglied des Landesjugendjazzorchesters Sachsen unter der Leitung von Manfred Kebsch, Al Porcino, Milan Svoboda und Ansgar Striepens. Von 2004 bis 2005 studierte Lucaciu in der Nachwuchsförderklasse von Michael Arnold und Richie Beirach an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. 2005 begann er dort sein reguläres Studium bei Michael Arnold, Johannes Enders und Richie Beirach. 2007 gründete er gemeinsam mit Pianist Sascha Stiehler, Schlagzeuger Jan Roth und Bassisten Matthias Eichhorn das Quartett Change Request, mit dem sie 2008 den Internationalen Jazzpreis Straubing gewinnen konnten. 2008 besuchte Lucaciu die Meisterklasse von Dave Liebman in New York. Im Jahr 2010 initiierte er zusammen mit Sascha Stiehler und seinem Bruder Robert Lucaciu den Jazzclub Telegraph in Leipzig und gründete im gleichen Jahr das Musiklabel Egolaut. Bisherige Konzertreisen führten Lucaciu bereits mit verschiedenen Bands nach China, in die USA und die Niederlande, nach Italien, England, Tschechien, Belgien und Österreich. Er wird auch auf Wolfgang Schmids Album „Let the Groove Begin“ als Solist herausgestellt. 2011 ging er als Duopartner von Clueso auf Konzertreise und musizierte unter anderem mit Udo Lindenberg und Wolfgang Niedecken, Max Prosa und Max Herre.

VVK: 10,- Euro zzgl. Gebühren / AK: 12,- Euro

Homepage von Günter „Baby“ Sommer

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Die Tour von Mammal Hands wird präsentiert von JAZZTHETIK:

23.03.2018 – 20 Uhr – Mammal Hands – Gabelentzstraße 15, 04600 Altenburg

Aus dem ostenglischen Norwich kommt das Trio Mammal Hands. Die Band hat bisher zwei Alben veröffentlicht („Animalia“ und „Floa“), das dritte, „Shadow Work“, erschien nun Anfang November 2017. Die Brüder Nick und Jordan Smart (Piano und Saxophon) und Schlagzeuger Jesse Barrett spielen einen modernen Jazz ohne Free-Jazz-Extreme, der seine Einflüsse auch in der Minimal Music findet, im Rock, in der Folklore der Welt und auch in der Meditationsmusik, ohne zum Gemischtwarenladen zu werden. Das neue Album spannt einen weiten Bogen zwischen ausufernden Klang-Eruptionen und zart hingetupften Miniaturen, manche Stücke sind über sieben Minuten lang, andere klingen nach 90 Sekunden aus. Der Albumauftakt „Black Sails“ packt unmittelbar, die Melodieläufe von Piano und Saxophon umschlängeln sich, finden zusammen und schrauben sich ekstatisch in die Höhe, während das Schlagzeug filigrane, aber dennoch kraftvolle Rhythmen unterlegt. Ein sehr zupackender, dynamischer Beginn, nach dem das Trio das Tempo erst einmal herausnimmt – das folgende „Wringer“ wirkt melancholisch und bedächtig, das Saxophon wiederholt eine Melodielinie, variiert sie immer wieder leicht, das Klavier begleitet im Hintergrund – eine lässige Schönheit besitzt das Ganze.

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13.04.2018 – 20 Uhr – Weird Beard – Paul-Gustavus-Haus, Wallstraße 29, 04600 Altenburg

In der Jazztradition verwurzelt, hat Weird Beard eine untypische Basis: eine dem Experiment und dem Punk verschriebene E-Bassistin, ein Drummer aus dem Future Pop Bereich und aus einem undogmatischen Kraftfeld des zeitgenössischen Jazz einen eigenwilligen Klangarchitekten an der E-Gitarre und ein melomaner Saxophonist, der als Kopf der Band einen Traum hat, der über klaren musikalischen Visionen und Zielerreichungen steht: das Wohlsein und Aufblühen des einzelnen Musikers, der in seiner Eigenart im jeweiligen musikalischen Songgefüge seinen Platz finden muss, von wo er am Authentischsten in einem organischen Prozess an der Gestaltung des Bandsounds mitwirken kann. Die musikalische Welt von Weird Beard atmet die Weite und lakonische Ruhe einer nordischen Landschaft, um die der Nimbus der Melancholie schwebt, wobei man von warmen Melodien und sinnlichen Phrasierungen wohlig eingelullt wird. Gelegentlich elegisch, hin und wieder wieder fröhlich, zwischendurch zerbrechlich-sanft aber dann auch explosiv laut geht es im mit allen Zwischentönen versetzten musikalischen Kosmos von Weird Beard zu und her. Die Kommunikation der vier Musiker ist nicht (zwie-)gesprächig im Sinne eines traditionell verstandenen jazzmässigen Interplays, sondern beruht auf subtiler Interaktion, die primär auf atmosphärische Schwingungen auf der Sound und Groove Ebene reagiert. Stets lebendig sorgt die lose konstruierte Musik für spannungsreiche dynamische Entwicklungen mit offenem Ende.

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25.05. & 26.05.2018 – Akademie für Zivilengagement mit Schwarzkaffee – der genaue Veranstaltungsort wird noch bekanntgegeben.

Funk, Soul, Hip-Hop Jazz – all diese Stile treffen in der Musik der Leipziger Band Schwarzkaffee zusammen. Insgesamt besteht die Band aus 19 Leuten, die gemeinsam ihre Leidenschaft für Musik teilen. Grooves, Bässe, Bläsereinsätze, Gesänge und Raps vereinen sich in der Musik und charakterisieren den Funk ebenso wie Jazz, Hip-Hop und Soul.

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29.09.2018 – 20 Uhr – Pixel – der genaue Veranstaltungsort wird noch bekanntgegeben.

Der norwegische Jazz ist seit langem bekannt dafür improvisatorischen Elementen in der Musik besonders viel Raum zu geben. Auch hierdurch erfreut sich jene skandinavische Sprachart wachsender Bedeutung innerhalb des zeitgenössischen Musikszene. Die im Jahr 2011 in Norwegen gegründete Band PIXEL ist für diese moderne Vision der Jazzmusik exemplarisch:

Ein junges Quartett, das die Flexibilität des Jazz mit der Energie von Indie-Rock verbindet: Resultat dieser Synergie ist ein energiegeladener, dennoch ungemein sphärischer Sound, der verfeinert mit wunderbar klaren Pop-Melodien und sehnsüchtigen Improvisationen einer kreativen Vision auf dem Parkett des klassischen Jazz folgt. Den Rahmen für ihre Improvisationen bilden neben dem treibenden Sound des Schlagzeugs sowie des Kontrabasses gleich zwei Blasinstrumente (Saxofon und Trompete) begleitet von zum Teil mehrstimmigen Vocals. Mit diesem modernen, jugendlichen Verständnis des traditionellen europäischen Jazz, finden PIXEL seither wachsenden Anklang bei aufgeschlossenem und jungem Publikum.

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12.10.2018 – 20 Uhr – Jin Jim – der genaue Veranstaltungsort wird noch bekanntgegeben.

Jin Jim wurde im Jahr 2013 gegründet und die Band schaffte es bereits im selben Jahr ins Finale von Jazztube Bonn 2013. Im Folgejahr setzten Sie sich gegen rund 200 Teilnehmer durch und gewannen den Jazzwettbewerb „Future Sounds“ im Rahmen der „35. Leverkusener Jazztage“. Im Jahr 2015 erschien das erste Album „Die Ankunft“ bei dem Label Neuklang, welches von der Fachpresse in Deutschland, sowie im Ausland hoch gelobt wurde. Außerdem wurde im selben Jahr das erste Konzert im Nationalfernsehen (WDR) übertragen, welches bei den „36. Leverkusener Jazztagen“ stattfand. 2016 spielte die Band zwei internationale Tourneen die vom Goetheinstitut unterstützt wurden. Die erste Tournee war im April 2016 in Peru mit Auftritten beim „26. Lima Jazzfest“, in der Residenz der Deutschen Botschaft, sowie in den wichtigsten Jazzclubs von Peru. Im Oktober 2016 reiste Jin Jim nach Afrika und spielte dort eine Tournee mit Konzerten und Workshops in Madagaskar, Kongo, Südafrika, Angola und in Kamerun. Die Tournee beinhaltete u.a ein Konzert bei dem internationalen Jazzfestival „Madajazzcar“, wo die Band vor über 3000 Leuten spielte, sowie ein Konzert in der Deutschen Botschaft Madagaskars im Rahmen der Feier zur Deutschen Wiedervereinigung. Im gleichen Jahr wurde das Konzert bei dem „30. Internationalen Jazzfestival Viersen“ im Nationalfernsehen (WDR) gesendet und das Konzert bei den „37. Leverkusener Jazztagen“ wurde von der Sendung Rockpalast live im Internet übertragen und im nächsten Jahr in der Sendung Jazzlines im WDR Fernsehen gesendet. Im Jahr 2017 hat die Band bei dem renommierten Jazz Festival „Jazz Baltica“ gespielt und hat während und nach seinem Auftritt Standing Ovations vom Publikum bekommen. Das zweite Album wird Ende August 2018 beim renommierten Label ACT auf dem Markt erscheinen.

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