
Programm
46 Jahre Jazzklub Altenburg

Sa. 14.11.2026 // 20 Uhr // SASCHA LANGE – Eine Lesung aus drei Büchern über Depeche Mode // Paul-Gustavus-Haus Altenburg
Sascha Lange lädt wieder ein zu einem unterhaltsamen und nostalgischen Abend voller Geschichten, Bilder & Videos von und über Depeche Mode, ihren Fans und diesem besonderen Lebensgefühl. Depeche Mode ist seit mehr als 40 Jahren eine der faszinierenden Bands weltweit.
Sascha Lange und Dennis Burmeister haben ihr in den letzten 12 Jahren mit ihren drei Bestsellern Depeche Mode MONUMENT, Behind The Wall – Depeche Mode Fankultur in der DDR und zuletzt Depeche Mode LIVE umfangreiche und reich bebilderte Denkmäler gesetzt, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Nach der sehr erfolgreichen und oftmals ausverkauften Lesetour zu Depeche Mode LIVE 2023/24 geht Sascha Lange mit einem neuen reich bebilderten Programm aus allen drei Büchern erneut auf Lesetour. Ein enthaltsamer Abend voller Fanliebe, Nostalgie und Überraschendes über die Lieblingsbands von zehntausenden Menschen in Deutschland und weltweit.
Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Paul-Gustavus-Haus Altenburg statt.

Fr. 27.11.2026 // 20 Uhr // KABOROS UND EIN WOLLENBERG // Paul-Gustavus-Haus Altenburg
Geographisches Dilemma – So nennen die zwei Akteure ihr gemeinsames Musikprojekt.
Gesungene Dialoge in niederbayrisch und Wollenbergs Lyrizität performen sich zu mundartigen Antichansons des leisen Widerstands. Was beide im Geiste verbindet ist die Hingabe zum Absurden, die zweifelsohne eine wesentliche Rolle in der Umsetzung ihrer Machart, Songs zu kreieren, spielt. Auch wenn ab und an ein Hauch von Melancholie spürbar mitschwingt, kommen die Lieder nicht unbedingt gefällig daher. Ergo ist ein ziemlich groteskes Singsangduell zu erwarten, das sich letztendlich als ein skurril wirkendes einheitliches Ganzes entpuppt, wobei sich schließlich dieses „geographische Dilemma“ einschleicht. Eine literarisch- musikalische Melange mit verrückt zeitlosen, jedoch raschen Beiträgen, die ins Herz treffen, die Seelen berühren und so manch festgefügte Erkenntnisse auf den Kopf stellen.

Do. 17.12.2026 // 20 Uhr // „Kleine Helden“ Volker Holly Schlott & Werner Neumann // Paul-Gustavus-Haus Altenburg
In unserer Veranstaltungsreihe „Kleine Helden“ trifft Werner Neumann diesmal auf Volker Holly Schlott
Der 1958 im Vogtland geborene und seit 1974 in Berlin lebende Volker Holly Schlott arbeitet in sehr unterschiedlichen Genres und ist immer auf der Suche nach neuen kreativen u. innovativen Projekten. Seit seinem Musikstudium an der HfM „H.Eisler“ (1974-80) agierte er als Musiker, Komponist, Dozent und Produzent. In unserer Veranstaltungsreihe „Kleine Helden“ geht es in einem spannenden Format zwischen gemeinsamen Musizieren und ausführlichen Gesprächen nicht nur um Musik, sondern auch um das Leben und das Erlebte.

Fr. 22.01.2027 // 20 Uhr // Trio Berns – Köbberling – Neumann // Paul-Gustavus-Haus Altenburg
Vor etwas mehr als 15 Jahren (2011) fanden die 35. Leipziger Jazztage unter dem Motto „Zwischen Mahler und Miles“ statt. Damals ging es um den 100. Todestag von Gustav Mahler (18. Mai) und der 20. Todestag von Miles Davis (28. September). Nun 15 Jahre später erinnert der Berliner/Leipziger Bassisten und Professor für Jazz-Kontrabass an der HMT Leipzig Pepe Berns an seinen Auftritt bei eben diesen Jazztagen und möchte gemeinsam mit seinen damaligen Kollegen, dem Gitarristen Werner Neumann (ebenfalls Prof. an der HMT) und dem Schlagzeuger Heinrich Köbberling (Professor am JIB – JazzInstitutBerlin) eben diese Musik erneut aufführen.
Es wird eine Bearbeitung des „Adagietto“ aus Mahlers 5. Sinfonie, sowie eine Auswahl von Werken Miles Davis´ verschiedenster Schaffensphasen zu hören sein. Das Trio, welches mit allerlei Schaffenspausen seit über 30 Jahren immer wieder zusammenfindet, hat längst einen eigenständigen Sound gefunden, wodurch sowohl die Musik von Mahler als auch Miles eine unverkennbare, neue, doch sehr persönliche Interpretation erfahren werden. Seien Sie gespannt auf das Trio Berns/Köbberling/Neumann mit dem Programm „Zwischen Mahler und Miles 2.0“.

Fr. 21.05.2027 // 20 Uhr // Mareille Merck LARUS // Paul-Gustavus-Haus Altenburg
Mareille Merck LARUS, so heisst das Trio um Bandleaderin und Gitarristin Mareille Merck, die 1996 in Stralsund geboren wurde und in Zürich lebt. Ab 2026 ist die Band in neuer, internationaler Besetzung unterwegs: Mit der Westschweizer Bassistin Louise Knobil (Lausanne/Paris) und dem Kölner Drummer Hendrik Eichler hat Merck zwei so eigenständige wie innovative Musiker:innen gefunden, mit denen sie ihre Eigenkompositionen zum Leben erweckt. Mareille Merck bedient sich dabei an Einflüssen aus Fingerstyle-Techniken, lässt ihre Herkunft in rockigen Gefilden durchscheinen und verwebt diese gitarristischen Nuancen geschickt mit klaren jazzigen Strukturen und einer einprägsamen Motivik.
Das gemeinsame Musizieren verstehen Merck, Knobil und Eichler als eine Reise, bei der sie Mut, Abenteuerlust und Risikofreude im Gepäck haben. Die Weggefährten: vielsagende Kompositionen und ereignisreiche Improvisationen. Und so wie „Larus“, die Möwe, die verschiedensten Landschaften überfliegt, so tragen uns auch Mareille Merck und ihre Band mit ihrer Musik über belebte Strände, weite Felder oder felsige Küsten. Merck studierte u.a. bei Wolfgang Muthspiel und Lionel Loueke, stand bereits mit Grössen wie John McLaughlin auf der Bühne (Montreux) und unterrichtet Jazzgitarre an der Hochschule Luzern.